Haus St. Anna beim Schlewig-Holsteinischen Altenpflegepreis 2018

Meldung

Mit dem Projekt „Spiritualität entdecken und leben“ erreichte das Haus St. Anna die Endauswahl der zehn beispielgebenden Konzepte bei der Verleihung des Schleswig-Holsteinischen Altenpflegepreises durch den Sozialminister Dr. Heiner Garg.

Jedes Jahr ehrt das Ministerium für Soziales, Gesundheit, Familie und Senioren des Landes Schleswig-Holstein bemerkenswerte Projekte, die eingereicht werden, im Jahr 2018 zum fünfzehnten Mal. Auch das Haus St. Anna aus Schwentinental war dieses Jahr mit einem Projekt vertreten, das sich zur Aufgabe gemacht hat, der persönlichen Spiritualität der Mitarbeitenden am Arbeitsplatz mehr Raum zu geben. Ein Projekt, das durch verschiedene Seminare, Impulstage und Austauschmöglichkeiten den Arbeitsalltag der Pflegenden, Betreuenden und sonstigen Dienstleistenden im Altenpflegeheim erleichtern soll.

Nachdem im Jahr 2017 erfolgreich das erste Seminar durchgeführt worden ist, folgten im Jahr 2018 drei weitere Durchgänge mit unterschiedlichen Schwerpunkten. Bedürfnisorientierung, Kommunikation, Selbst- und Fremdwahrnehmung, Rituale, Entwicklung und Krisenbewältigung sind nur einige der Themen, die im Rahmen der Seminare bearbeitet werden. Praxisnah versuchen wir Alltagssituationen, die innere Einstellung zum Gegenüber und zu einem selbst, Beobachtungen und Bewertungen zu untersuchen und sie in einen spirituellen Kontext zu setzen. Dabei kommen nicht selten Erkenntnisse zutage, von denen die Teilnehmenden selbst überrascht sind.

Es freut uns sehr, dass wir im Rahmen der Preisverleihung Aufmerksamkeit und Bestätigung erfahren haben. Wir sind sehr stolz, dass das Projekt Früchte trägt, denn die Teilnehmenden lachen viel während der Seminare, tauschen sich aus und können von Situationen des Alltags berichten, die sonst im stressigen Alltag oft unkommentiert bleiben (müssen). Im kommenden Jahr wird das Seminarangebot weiter am Alltag der Teilnehmenden geprüft, erweitert und ergänzt und wir hoffen auf ein weiterhin großes Interesse an dem Projekt.

Sascha Ahlers